„Ein Löwe wird König“ – die Erzählung vom Löwenjungen Simba (gespielt von Linda Weschenfelder),
Kind des Königs Mufasa (Florian Damm) und seiner Frau Sarabi (Natalie Preuß), wurde am Sonntag
nach dem Herbstkonzert besonders für Kinder und Familien in der Bruchbühlhalle aufgeführt.
Simba, der mit seiner jungen Spielgefährtin und späteren Frau Nala (Claudine Herlan) von Rafiki
(Dunja Hofheinz) auf seine spätere Königsrolle vorbereitet wird, erkundet als junger Löwe die Welt.
Dabei begegnet er seinem Onkel Scar (Eva-Maria Reger) und dessen Hyänen-Gefolge (Melanie
Baumgärtner, Daniela Bohn, Markus Bellm) – nichts ahnend, dass dieser ihm die Herrschaft
entreißen will. Schließlich wird Simba verjagt und landet im Dschungel, wo er mit dem Erdmännchen
Timon (Mathias Brunner) und dem Warzenschwein Pumbaa (Martin Bellm) zwei neue Freunde findet.
Während in seiner Heimat inzwischen sein Onkel Scar seinen Vater Mufasa getötet hat und eine
Schreckensherrschaft führt, verliebt sich Simba in Nala und kehrt gemeinsam mit ihr, Rafiki, Timon
und Pumbaa in seine Heimat zurück. Dort sieht er, wie sein herrschender Onkel mit seiner Mutter
umgeht; er bekämpft seinen Onkel, besiegt ihn und wird selbst neuer König, dem alle Tiere huldigen.
Die in ähnlicher Art eines Märchens angelegte Geschichte konnten Alt und Jung mit erzählenden
(Joachim Benner) sowie szenischen, gesanglichen und choreographischen Darstellungsformen
erleben. Dabei war auch die Inszenierung mit Kostümen, Bühnenbild und dazu passend
abgestimmten Tänzen bzw. Choreographien (einstudiert von Natalie Preuß) detailliert und präzise
durchdacht. Das Gesamtwerk war von beeindruckender und enormer künstlerischer Hochwertigkeit.
So mancher wurde dabei in den Bann gezogen. Die Musik dazu spielte das 1. Orchester in Arrangements von Dirigent Wilhelm Nill, Markus Bellm und Michael Maier. Die Darsteller zeigten allesamt ihre vielseitigen Fähigkeiten in Gesang und Szenischem Spiel; das Orchester erwies sich als verlässliche Stütze. Allen Akteuren war anzumerken, dass ihnen die Erarbeitung und Darbietung dieser Geschichte in dieser Interpretation viel Spass und viel Freude bereitete. Im Anschluss an die Zugabe bedankten sich die Verantwortlichen des Vereins bei allen Mitwirkenden auf der Bühne und im Hintergrund.


Kategorien Allgemein
Veröffentlicht am 01.11.2022 (Presseberichte)

Zum festen Jahresprogramm des Harmonika-Clubs Karlsdorf-Neuthard gehört das Herbstkonzert im Oktober in der Bruchbühlhalle Neuthard. Nachdem aufgrund der Corona-Pandemie 2020 das Herbstkonzert ausfallen musste und 2021 unter Auflagen stattfand, war die Durchführung des Herbstkonzerts 2022 gänzlich ohne Auflagen möglich. Wie der Titel des Konzerts erahnen lässt, gab es einen Konzertblock, der mit verschiedenen Spirituals und Gospels gestaltet war. Neben dem 1. Orchester wirkte wieder das Seniorenorchester des Harmonika-Clubs mit sowie – passend zu Gospels – der Frauenchor „Spirit&Voices“ der kath. Pfarrgemeinde Neuthard. Den ersten Konzertteil gestaltete das 1. Orchester unter Leitung von Wilhelm Nill mit einer Zusammenstellung aus einer Originalkomposition für Akkordeon-Orchester sowie Arrangements aus Filmmusik und Pop. Zu Beginn erklang die Modern Rock-Ouvertüre „Crossline“ von Bernd Glück und Jürgen Schmieder, komponiert für Akkordeon-Orchester. Wie der Titel erahnen lässt, ist die Komposition als „Querschuss“ angelegt oder – anders ausgedrückt – „kreuzen“ sich verschiedene musikalische „Linien“ in diesem Werk: Zunächst am Beginn eine langsame fanfarenähnliche Einleitung, gefolgt von einer Passage im Rock-Stil. Recht organisch leitet die Komposition in den nächsten Abschnitt über, in dem sich 3 Linien kreuzen: Rasante Sechzehntel-Figuren umrahmen gemeinsam mit einem markant – fast schon militärisch – klingenden Rhythmus die wieder aufgenommenen „Fanfaren-Klänge“ des Anfangs. Nach einer sich anschließenden ruhigen, elegisch-meditativ angelegten Passage mit einer ausdrucksvollen Melodie greift die Komposition den Beginn mit den Fanfaren-Klängen und dem Rock-Teil wieder auf, die dann mit einem majestätisch-triumphalen Schlussabschnitt endet. Dem Orchester gelang es in beeindruckender Weise, nicht nur die verschiedenen Facetten der einzelnen Abschnitte des Werks passend darzustellen, sondern auch für die Zuhörer in einem ausgewogenen Gesamtklang alle sich „kreuzenden Linien“ erkennbar zu machen. Danach brachte das 1. Orchester den bekannten Song „The time of my life“ aus dem Film „Dirty Dancing“ in einem Arrangement für Akkordeon-Orchester von Matthias Hennecke zu Gehör; dabei hatten sicher einige auch entsprechende Bilder und Szenen aus dem dazu gehörenden Film vor Augen. Den ersten Block beendete das 1. Orchester mit dem Pop-Songs „Eloise“ aus dem Jahr 1968, arrangiert von Hans-Günther Kölz. Dem Orchester gelang es, die verschiedenen Facetten der einzelnen Passagen von den rockig-hämmernden Akkorden bis zur sanften und träumerischen Melodie im Mittelteil nahezu perfekt abzubilden.

1. Orchester des HCN

Im zweiten Block des Konzerts erwarteten die Zuhörerinnen und Zuhörer die musikalischen Beiträge des von Markus Bellm geleiteten Seniorenorchesters, beginnend mit einer Zusammenstellung verschiedener Melodien aus dem Singspiel „Im weißen Rößl“ von Ralph Benatzky, zusammengestellt und arrangiert von Jacques Huber. So erklangen neben der Titelmelodie z.B. „Im Salzkammergut“, „Zuschaun kann i net“ oder „Was kann der Sigismund dafür“. Das Seniorenorchester meisterte die geforderte Vielseitigkeit in Lautstärke, Artikulation, Tempo und Charakter bei den aufeinander folgenden Melodien enorm und auch mit der großteils notwendigen Leichtigkeit. Als Kontrast zu diesem Potpourri fuhr das Seniorenorchester in seinen Darbietungen mit „Morgens um sieben“, einer Melodie von James Last, arrangiert von Renato Bui fort. Hierbei zeigte das Orchester besonders beeindruckend verschiedene dynamische Abstufungen, die die morgendliche Idylle und das volle Erstrahlen eines schönen Morgens erkennbar machten. Das Seniorenorchester beendete seinen Block mit dem Marsch „Dixie´s Holiday“, einer Originalkomposition für Akkordeon von Willi Münch. Der Titel ist wohl als Anspielung auf „Dixieland“, auf die Südstaaten in den USA, sowie den Dixieland-Jazz zu verstehen, da in der Komposition an einigen Stellen für einen Marsch ungewöhnliche Synkopen eingebaut sind. Nicht ohne die geforderte Zugabe – dem 2. Teil der Polka „Auf der Vogelwiese“ von Josef Poncar – entließ das Orchester das Publikum in die Konzertpause.

HCN-Seniorenorchester

Der letzte Konzertteil griff das Motto des Konzerts „Spirit of Gospel“ auf, gestaltet vom 1. Orchester des Harmonika-Clubs gemeinsam mit dem Frauenchor „Spirit&Voices“, der sich passenderweise als Gospelchor kleidete. Intention des Konzertteils war ein Streifzug durch die Gospels. Weil die Gospel-Gesänge aus der afrikanischen Kultur entstammen, begann der letzte Konzertteil mit dem afrikanischen Song „Baba Yetu“. Dabei handelt es sich zwar nicht um einen original-afrikanischen Song; „Baba Yetu“ wurde von Christopher Tin 2005 als Titelmelodie für ein Videospiel komponiert. Der Text aber ist religiös: Das Gebet „Vater Unser“ in swahelischer Sprache. Beeindruckend nicht nur durch die ergreifende Komposition an sich wurde das Gebet besonders durch die Rhythmen der Melodie, die Verständlichkeit des swahelischen Textes im Chorgesang und die ausdrucksstarke Präsenz des Chores zu Gehör gebracht. Daran schlossen sich verschiedene bekannte Spirituals an: Zunächst „Swing low“, „Down by the riverside“ und „O when the saints“ in eher jazzigen Arrangements für Akkordeon-Orchester und Chor; den Spirituals folgte nun ein Potpourri von Alexander Jekic mit dem Titel „Oh Happy Day“, eine Zusammenstellung mit den Gospels „Amen“, „Kumbayah“, „Oh Happy Day“ und „Freedom“. Da sich aus dem Gospel heraus spätere Musikstile entwickelten, bildeten für diese folgenden Stile stellvertretend die Lieder „Morning has broken“ von Cat Stevens, das es heute in verschiedenen Übersetzungen und Texten gibt, und schließlich „Rivers of Babylon“ von Boney M den Abschluss des Konzerts; das Lied ist eine Vertonung von Psalm 137, der von der etwa 50jährigen Gefangenschaft Israels nach der Eroberung der Babylonier im 6. Jh. v. Chr. singt. Die Auswahl erwies sich als krönender Abschluss, der das Publikum intensiv „mitriss“ und zum Mitsingen bewegte. Neben dem Chor übernahm eine kleine Formation den Part von „Boney M“. Nach den Dankesworten an alle Mitwirkenden bekamen die Zuschauer noch einmal „Baba Yetu“ zu hören. Insgesamt erwies sich der Konzertabend als gelungen und ließ so manchen Zuhörer mit wohltuenden Melodien in Kopf und Ohr nach Hause gehen.

1. Orchester zusammen mit dem Chor „Spirit & Voices“

Ergänzend sei angefügt, dass am darauffolgenden Tag der Harmonika-Club noch einmal speziell für Familien und Kinder die Zusammenstellung „Ein Löwe wird König“ nach dem entsprechenden Musical bzw. Film mit Orchester, Tänzerinnen und verschiedenen Akteuren in den wichtigsten Rollen des Musicals aufführte. Erstaunlich viele Familien besuchten die Vorführung.

Ein Löwe wurde König!


Kategorien Allgemein, Herbstkonzert
Veröffentlicht am 17.10.2022 (Presseberichte)


Kategorien Allgemein, Herbstkonzert
Veröffentlicht am 13.09.2022 (Presseberichte)

Bei strahlendem Sonnenschein fand am 23. August unser diesjähriges Angebot im Rahmen des Ferienprogramms der Gemeinde statt. 13 Kinder fanden sich beim Haus der Harmonika ein, um einen kurzweiligen Nachmittag mit verschiedenen Spielen zu verbringen. So gab es z.B. Stiefelweitwurf, Dosenwerfen, Sackhüpfen, Eierlauf. Alle Kinder hatten ihren Spaß und gingen nach einer kleinen Stärkung zufrieden nach Hause. Ein DANKESCHÖN dafür sagen wir unserem Jugendleiter Christian Obhof sowie Jan Benner.


Kategorien Allgemein, Jugend
Veröffentlicht am 29.08.2022 (Presseberichte)

Mit dem Schuljahresende hat die für die 3. Klasse angebotene Akkordeon-AG an der Sebastianschule geendet. Es besteht nun die Möglichkeit, dass die Schülerinnen und Schüler ihre musikalische Ausbildung in Einzel- oder Gruppenunterricht in unserem Verein fortsetzen. Zunächst aber durften die teilnehmenden Kinder im Rahmen unserer Veranstaltung „Spiel & Grill“ vor wenigen Wochen präsentieren, was sie in den vergangenen Monaten von ihrem Akkordeonlehrer Wilhelm Nill auf dem Tasteninstrument erlernt haben. Die meisten anderen HCN-Auszubildenden nahmen an diesem sommerlichen Sonntagnachmittag ebenfalls die Gelegenheit wahr, ihre spielerischen Fortschritte auf den Instrumenten Akkordeon bzw. Keyboard einem Publikum darzubieten, das erfreulich zahlreich im Haus der Harmonika erschienen war. Die Bandbreite der zu Gehör gebrachten Musikrichtungen war dabei groß: so erklangen neben bekannten Kinderliedern und Popmusik auch durchaus rockige und jazzige Töne. Alle Vorspielenden waren von Ausbilder Wilhelm Nill und Ausbilderin Waltraud Berger gut vorbereitet worden, sodass die Musikstücke – egal ob einzeln, in Kleingruppen oder als Gesamtspielgruppe vorgetragen – mit viel Beifall belohnt wurden. Im Anschluss an die beiden Liedvorträge des 1. Orchesters ging man zum gemeinsamen Grillfest im schattigen Außenbereich unseres Vereinsheimes über. Im kommenden Schuljahr 2022/23 ist an beiden Karlsdorf-Neutharder Schulen eine Akkordeon-AG vorgesehen. Entsprechende Informationen erhalten die Eltern dort nach den Sommerferien. Wir hoffen, dass dieses Angebot dann wieder viel Zuspruch finden wird.


Kategorien Allgemein, Ausbildung
Veröffentlicht am 15.08.2022 (Presseberichte)

HINWEIS an die Eltern der teilnehmenden Kinder –
Einverständnis zur Veröffentlichung von Bildern:

Wir möchten Sie darüber informieren, dass bei unserer Aktion Fotos vom Kinderprogramm gemacht werden, die eventuell bei Veröffentlichungen verwendet werden (Vereinshomepage, Amtsblatt der Gemeinde etc.).

Sollten Sie damit nicht einverstanden sein, geben Sie uns dies bitte noch vor Beginn der Ferienveranstaltung ausdrücklich an.

Ansonsten erklären Sie sich als Erziehungsberechtigte/r des angemeldeten Kindes mit der Teilnahme am Ferienspaß der Gemeinde Karlsdorf-Neuthard mit der Veröffentlichung einverstanden.


Kategorien Allgemein, Jugend
Veröffentlicht am 07.06.2022 (Presseberichte)


Kategorien Allgemein
Veröffentlicht am 10.04.2022 (Presseberichte)

Endlich soll es wieder stattfinden, unser Maifest! Ein beliebter Treffpunkt für Ausflügler, Radfahrer, Spaziergänger, Freunde der Musik und alle Gäste war und ist das HCN-Vereinsheim an der Pfinzstraße 59 am 1. Mai. Mit Maibock, Schnitzel und anderen Köstlichkeiten sowie bei musikalischer Unterhaltung lässt sich unter freiem Himmel sehr schön feiern. Bei schlechtem Wetter (was wir nicht hoffen) bieten wir im Vereinsheim Sitzmöglichkeiten und auch Essen zum Mitnehmen an. Termin vormerken und einplanen!

Endlich wieder Festbetrieb!

Kategorien Allgemein, Maifest
Veröffentlicht am 07.04.2022 (Presseberichte)

Aufgrund der Corona-Pandemie waren (und sind) nicht nur die diversen Aktivitäten der verschiedenen Vereine beeinträchtigt; auch kulturelle Darbietungen oder Möglichkeiten für Vereine, ihre Fähigkeiten der Öffentlichkeit vorstellen zu können, waren selten bzw. mit entsprechenden Auflagen möglich. Nachdem das alljährliche Herbstkonzert des Harmonika-Clubs Karlsdorf-Neuthard im vergangenen Jahr 2020 wegen der angeführten Umstände nicht stattfinden konnte, konnte das alljährliche Herbstkonzert im Jahr 2021 unter den „3G-Auflagen“ stattfinden. Die überwältigende Anzahl an Besucherinnen und Besucher kann auch darauf schließen lassen, dass kulturelle Veranstaltungen wie ein Konzert durchaus vermisst wurden. Wie der Titel des Konzerts „Filmmusik + Udo Jürgens“ erahnen lässt, hat das 1. Orchester das musikalische Konzertprogramm so ausgewählt, dass die Zuhörerinnen und Zuhörer zunächst einen musikalischen „Block“ zum Thema „Filmmusik“ erwartete.

So eröffnete das 1. Orchester unter der Leitung von Wilhelm Nill mit der musikalischen Zusammenstellung „Krimi-Puzzle“ das Konzert. In dem Arrangement von Matthias Hennecke für Akkordeon-Orchester werden verschiedene Melodien von Liedern und Titelmusiken von Krimi-Serien verarbeitet, z.B. der „Derrick“, „Der Kommissar“ oder „Miss Marple“, aber auch Melodien von Songs, die den Begriff „Krimi“ im Liedtitel haben, z.B. „Kriminal-Tango“ oder „Ohne Krimi geht die Mimi nie ins Bett“. Letzteres wurde als besondere Anekdote vom Arrangeur an das Ende seines Werks gesetzt. Die spielerischen Herausforderungen, den Ausdruck der einzelnen Titel passend zu präsentieren, meisterten die Spielerinnen und Spieler beeindruckend. Einen musikalischen Kontrast zum Krimi-Puzzle bot dann die Titelmelodie des Films „Forrest Gump“ in einem Arrangement von Sebastian Klein. Die idyllisch und träumerisch wirkende Melodie wurde entsprechend präsentiert, in besonderer Weise durch Regina Augstein am Piano. Zusätzlich zur Musik wurden die Zuschauer auch durch einzelne Filmszenen mit allen Sinnen in diesen Film entführt. Mit dem Potpourri „Caribbean Fantasy“ von Waldemar Lang, einer Zusammenstellung verschiedener Melodien aus dem Film „Fluch der Karibik“ beendete das 1. Orchester den ersten Teil „Filmmusik“. Das Orchester zelebrierte eindrücklich die besinnlichen Passagen und Melodien des Werks; die Spielerinnen und Spieler meisterten ebenso beeindruckend und mit einer Leichtigkeit in der Darbietung die Anforderungen des Werks hinsichtlich der geforderten Virtuosität in den schnelleren Abschnitten des Arrangements. Unterstützt wurde die Musik wie bereits beim vorausgehenden Stück durch Szenen aus dem entsprechenden Film.

Im zweiten Block des Konzerts erwarteten die Zuhörerinnen und Zuhörer die musikalischen Beiträge des Seniorenorchesters unter der Leitung von Markus Bellm, beginnend mit „Bella Italia“, einer flotten Tarantella für Akkordeon-Solo in einer Bearbeitung für Akkordeon-Orchester. Auf eine kurze Einleitung, die den Zuhörer vom Konzertort gedanklich nach Italien entführen soll, folgt das tänzerische Stück, das insbesondere für Waltraud Berger am Keyboard ein enormes Maß an Virtuosität abverlangte. Das Orchester zeigte sich dem Stück ebenso gewachsen wie dem nachfolgenden Walzer „Am Kaminfeuer“, einer Original-Komposition für Akkordeon-Orchester von Erwin Stahel. Dieses Stück zeichnet sich durch seine Besinnlichkeit aus, um entsprechende menschliche Stimmungslagen darzustellen, die „am Kaminfeuer“ entstehen. Das Seniorenorchester beschloss seine Darbietungen mit der Polka „Auf der Vogelwiese“ von Josef Poncar, einem Stück für Blasmusik. „Auf der Vogelwiese“ gehört zu den Klassikern, die nahezu jeder Musikverein spielt und auf Musikfesten präsentiert. Auch auf dem Oktoberfest gehört dieses Stück zum Standard der Blaskapellen in den Festzelten. Das Werk fordert enorme Differenzierungen in Artikulation, Dynamik und Virtuosität; die Spielerinnen und Spieler zeigten sich diesen Anforderungen gewachsen.

Der letzte Konzertteil stand unter der Überschrift „Udo Jürgens“. Das erste Orchester hatte hierfür 6 Titel des österreichischen Entertainers vorbereitet, viele davon in Arrangements des Ehrendirigenten Fritz Kappenstein. Verstärkt wurde das Orchester durch Bläser im Big-Band-Satz (Trompete, Alt-Saxophon, Posaune), die Rolle „Udo Jürgens“ übernahm Raphael Pompe. In diesem Zusammenspiel erlebten die Zuschauer die Titel „Ehrenwertes Haus“, die Hymne „Ihr von morgen“ – die an die jüngere Generation gerichtet ist –, das Lied der deutschen Fußball-Nationalmannschaft zur WM 1978 „Buenos Dias Argentina“, die bekannten „Schlager“ „Griechischer Wein“ sowie „Aber bitte mit Sahne“ sowie abschließend „Ich war noch niemals in New York“. Eine voluminöse Stimme des Solisten sowohl in der Höhe als auch in der Tiefe, gepaart mit einem vollen Orchesterklang, der sich mit dem eines Sinfonieorchesters vergleichen ließ, erzeugten einen intensiven Klangkörper, der die Zuhörerinnen und Zuhörer in die Titel mitnahm und sie auch – trotz Tragens einer Maske – zum Mitsingen bewegte.
Auch darin ließ sich die Freude und die Sehnsucht erkennen, dass kulturelle Veranstaltungen wie Konzerte nach den zurückliegenden Monaten wieder stattfinden können.

Nach den Dankesworten an alle Mitwirkenden auf der Bühne, im Hintergrund sowie in den Vorbereitungen wurde das Konzert mit einer Zugabe „Udo Jürgens Hitmix“ beschlossen – einer Zusammenstellung mit Auszügen aus den Titeln „Ehrenwertes Haus“, „Aber bitte mit Sahne“, „Ich war noch niemals in New York“ sowie „Mitten im Leben“.

Insgesamt verstand der Harmonika-Club die Durchführung des Konzerts sowohl als Ermutigung, sowohl die öffentlichen Aktivitäten des Vereins wieder aufleben zu lassen, als auch als Animation, dass auch andere Vereine, Gruppen und Initiativen weitere kulturelle Veranstaltungen folgen lassen.


Kategorien Allgemein, Herbstkonzert
Veröffentlicht am 24.10.2021 (Presseberichte)

Ein Abend mit „Filmmusik und Udo Jürgens“ – so lautet das Motto unseres diesjährigen Herbstkonzertes, das am Samstag, 23. Oktober, um 19.30 Uhr in der Bruchbühlhalle veranstaltet wird. Dabei wirken das 1. Orchester und das Seniorenorchester des HCN mit sowie als Gast Raphael Pompe. Bitte beachten Sie das vor Ort ausliegende Hygienekonzept, das insbesondere die 3G-Regel und die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes beinhaltet. Situationsbedingt wird das Programm ohne die gewohnte „große“ Pause aufgeführt, es gibt lediglich zwei kurze Umbaupausen zwischen den einzelnen Konzertteilen. Der Kartenvorverkauf startet am 4. Oktober. Es sind Einzel- oder Gruppenbuchungen möglich. Kartenbuchungen (Preis je 8,00 €) über Kartenhotline: 07251/3221281, Mailadresse: vorstand@hcneuthard.de oder über die Aktiven. 


Kategorien Allgemein
Veröffentlicht am 28.09.2021 (Presseberichte)

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