Rückblick Jahreshauptversammlung

In seiner Begrüßung zu Beginn der diesjährigen Mitgliederversammlung am 20. März stellte der 1. Vorsitzende fest, dass ordnungsgemäß eingeladen wurde und die Versammlung beschlussfähig ist. Im Anschluss an die für die verstorbenen Vereinsmitglieder abgehaltene Gedenkminute gab zuerst Martin Bellm selbst – zugleich für den Schriftführer – seinen Tätigkeitsbericht ab. Darin machte er eine zahlenmäßige „Bestandsaufnahme“ unseres Vereins; ebenfalls blickte er zurück auf die einzelnen Vereinsveranstaltungen und -aktivitäten. Als bewältigte Hauptprojekte nannte er u.a. die Räumung der Räumlichkeiten im OG des Vereinsheims. Es folgte der Kassenbericht des Kassiers Joachim Benner, übersichtlich gegliedert in die Teile Kassenstand, Entwicklung der Rücklagen, Einnahmen u. Ausgaben. Wie gewohnt stellte er detailliert die aktuelle Finanzlage des Vereins dar und erläuterte dabei auch die Besonderheiten im Finanzjahr 2018. So sprach er von einem Ausbau der – im Hinblick auf langfristig zu erwartende größere Investitionen für das Haus der Harmonika wichtigen – Rücklagen. Als Ergebnis der zusammen mit Birgit Kraus vorgenommenen Kassenprüfung bestätigte dann Silke Hartmann die Ordnungsmäßigkeit der Kassen- und Buchführung. Die empfohlene Entlastung des Kassiers wurde daraufhin von der Versammlung einstimmig erteilt. Die Vorträge der Orchestersprecher gaben einen Überblick über die Spielersituation und die Aktivitäten des vergangenen Jahres; erfreulicherweise konnte von weiteren Neuzugängen im 1. Orchester berichtet werden. Ehe die Berichte der Dirigenten verlesen wurden, wurde die Situation in den einzelnen Ausbildungssparten umrissen; der Bericht des Jugendleiters folgte. Wortmeldungen zu den Tätigkeitsberichten blieben aus, so dass gleich im Anschluss die von Ehrenkassier Erhard Baumgärtner befürwortete Entlastung des gesamten Verwaltungsrates ohne Gegenstimme und mit Enthaltung der anwesenden Verwaltungsmitglieder beschlossen wurde. Als nächster Punkt standen die Neuwahlen auf der Tagesordnung. Als einstimmiges Ergebnis der Wahlen setzt sich nun – wie schon bisher – der Vorstand laut Vereinssatzung wie folgt zusammen: 1. Vorsitzender Martin Bellm, Stellvertreter Sonja Roth, Kassier Joachim Benner, Schriftführer Tanja Reger, Jugendleiter Christian Obhof. Als Beiräte wurden Markus Bellm, Jan Benner, Natalie Preuß, Simone Reger-Rösch und Bettina Völker erneut gewählt; die beiden bisherigen Kassenprüferinnen nahmen ihre Wiederwahl ebenfalls an. Die Orchestersprecher sind noch von den Spielerinnen und Spielern des jeweiligen Orchesters zu wählen; auch sie gehören dem Verwaltungsrat an. Anschließend wurde satzungsgemäß Beschluss gefasst über die Festsetzung der pauschalen Aufwandsentschädigung (Satzung § 10 Abs. 5). Der unterbreitete Vorschlag, die den einzelnen Funktionen zugeordneten Ehrenamtspauschalen aus den vergangenen Jahren für 2019 zu übernehmen, wurde von den versammelten Mitgliedern in vollem Umfang angenommen. Unter dem folgenden Tagesordnungspunkt wurde darüber Beschluss gefasst, dass eine Datenschutzordnung (wie auf den Tischen ausgelegt) eingeführt wird, die danach laut Satzung vom Verwaltungsrat beschlossen werden kann. Anträge waren nicht eingegangen, so dass im Folgenden Vorschau auf anstehende Termine und Projekte gehalten wurde. Als vorrangige Aufgabe wurde u.a. die Renovierung der Wohnung und die Sanierung der Toilettenanlagen im Vereinsdomizil formuliert. Martin Bellm schloss letztendlich die Jahreshauptversammlung, nicht ohne nochmals allen Spendern und Helfern gedankt zu haben.


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Veröffentlicht am 25.03.2019 (Presseberichte)

Nach dem Sektempfang hieß die Stellvertretende Vereinsvorsitzende Sonja Roth die Vereinsmitglieder und deren Partner/innen zur diesjährigen Winterfeier herzlich willkommen. Für das leibliche Wohl stand dann das Essen auf dem Buffet bereit. Diese Feier soll auch immer dazu genutzt werden, den Mitgliedern im Namen des Vereins Dank zu sagen für die geleistete Arbeit, die eingebrachte Zeit und den Einsatz im vergangenen Jahr. Sonja Roth griff noch einzelne ehrenamtlich engagierte Personen heraus, die sich außerhalb der Verwaltung regelmäßig u. besonders aktiv zeigen und bedankte sich bei ihnen durch Überreichen eines Präsentes. Bei dem beliebten BINGO und der unumgänglichen Schätzfrage kamen neben der Geselligkeit auch Spiel und Spaß nicht zu kurz.

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Veröffentlicht am 11.03.2019 (Presseberichte)

Fortsetzung

Nach der Begrüßung präsentierten die Mädels der Bockweddelgarde der KATAGE einen ansprechenden Gardetanz und waren eine Augenweide. Der Ortsbüttel (Markus Bellm) berichtete dann über das Ortsgeschehen im vergangenen Jahr. Stets Augen und Ohren offen haltend, entgeht ihm nichts. Soll vielleicht Rosenkavalier Pfarrer Forneck als Bachelor bei RTL nominiert werden, wo wir bereits mit Bürgermeister Weigt einen prominenten Medienstar in Sachen Glasfaserkabel haben? Danach nahmen die Mädchen und Jungen des HCN-Juniorballetts (inszeniert und einstudiert von Bettina Völker, Natalie Preuß, Ina Behrends) die Gäste mit auf eine Reise nach Mexiko. Landestypisch gekleidet, boten sie ein buntes Bild, während sie zu flotten Rhythmen wie La Cucaracha ihre gelungene Tanzdarbietung zum Besten gaben. Vom Publikum schon erwartet, stieg endlich Frau Muggefuß (Nicola Baumgärtner) in die Bütt. Einzigartig und unnachahmlich, wie sie die Zuhörer mit ihrer Aneinanderreihung witziger Anekdoten aus Alltag und Urlaub zu Lachtränen rührte! Zum Abschluss des ersten Teils begeisterten die Draufgänger, eine österreichische Schlager-/Volksmusikgruppe in Neutharder Besetzung (Andreas Bohn, Björn Brenner, Mathias Brunner, Jochen Öhlberg) mit zwei Stimmungshits: dabei war “Cordula Grün” – man hat sie tanzen geseh´n – in Person von Martin Bellm ein echter Hingucker und Jacqueline Otremba mimte die besungene “Pocahontas”. Als das Happy Sound Trio (Waltraud und Erfried Berger, Peter Zeis) nach der Pause den zweiten Teil des Abends einläutete, kam sofort erneut Bewegung ins Publikum. Die darauf folgenden gewollt und gekonnt schräg erzeugten Guggemusiktöne der farbenprächtig kostümierten und toll geschminkten Grawama Schbarglbadscha animierten ebenfalls zum Mitklatschen. Ein absolutes Highlight war der Showtanz “König der Löwen”, in dem ein Thema aus dem gleichnamigen Musical nach der Idee und Choreografie von Natalie Preuß eindrucksvoll in Szene gesetzt wurde. Die Reaktionen der Zuschauer bewiesen, dass sich die aufwendigen Vorbereitungen gelohnt haben, wurde doch vieles in Eigenregie gebastelt und geschneidert. Dazu passend hatte Peter Zeis mit Unterstützung von Johann Hellstern die afrikanische Savanne als Bühnenkulisse entstehen lassen, während Monika und Werner Öhlberg federführend für die sorgsame Hallendekoration verantwortlich waren. Birgit Gassner ließ es sich nicht nehmen, als Ärztin erlebte Begebenheiten in ihrer unverwechselbaren Weise humorvoll kundzutun. Als daraufhin das Männerballett (Leitung: Natalie Preuß) an die Reihe kam, war das Neandertal Ort des Geschehens. Es zeigte sich, dass diese Spezies nicht nur gebückt und mit der Keule in der Hand herumlief, sondern auch zu ausgefeilten Tanztechniken befähigt war. Die “großen” Big 5 (Markus Bellm, Martin Bellm, Andreas Bohn, Mathias Brunner, Stefan Kistner), die immer neue Ideen gesanglich mit instrumentaler Begleitung umsetzen, verbrachten dieses Mal einen Samstag im Stadion. Fazit war, dass ein Sieg alle verbindet, jedoch blieb die Frage “wann, wann verdammt, fällt ein Tor?”. Dankesworte durften nach einer so beachtlichen Prunksitzung nicht fehlen. Schließlich war man sich beim Finale abermals einig: Was sind Stunden, die man nie vergisst? – Fasching beim HCN!

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Veröffentlicht am 05.03.2019 (Presseberichte)

 Ein ausführlicher Bericht wird nächste Woche an dieser Stelle zu lesen sein. So viel schon vorweg: Nahezu ausverkauft waren die Plätze in der Bruchbühlhalle. Bereits bei den ersten Klängen der Schunkelrunde, mit der das Happy Sound Trio die Prunksitzung eröffnete, sprang der närrische Funke auf die Besucher über. Als dann “Äffle und Pferdle” Einzug hielten, um die Gäste im HC-Narrenland musikalisch willkommen zu heißen, hatte das Rätselraten um das neue Moderatorenduo ein Ende und es machte sich Erleichterung im Saal breit – bleiben doch Martin Bellm und Stefan Kistner dem Publikum erhalten, nachdem sie sich im vorigen Jahr als “Hannes und der Bürgermeister” verabschiedet hatten. In ihrer unvergleichlichen Art führten die beiden witzig und spritzig durch den beeindruckenden Abend, in dessen Verlauf sich die zahlreichen Mitwirkenden von der Devise “Fasching beim HCN – zum Brüllen komisch” leiten ließen. Da für eine solch großartige Faschingsveranstaltung das Zusammenwirken der Akteure im Rampenlicht und der Helferinnen u. Helfer jenseits der Bühne nötig ist, gilt allen Beteiligten ein riesengroßes DANKESCHÖN und nochmals ein dreifaches HC-Helau!!!

 

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Veröffentlicht am 26.02.2019 (Presseberichte)

Einladung JHV 2019


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Veröffentlicht am 24.02.2019 (Presseberichte)

Einladung Winterfeier 2019


Kategorien Allgemein, Winterfeier
Veröffentlicht am 24.02.2019 (Presseberichte)

Der Vorverkauf für die HCN Prunksitzung hat begonnen!

Ab heute (9.2.) startet der Vorverkauf für die HCN Prunksitzung. Karten gibt es bei Fam. Bellm telefonisch (07251 41340) oder per Mail (vorstand@hcneuthard.de).

Hier die Übersicht über noch verfügbare Plätze:

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Unser diesjähriges Motto:

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Veröffentlicht am 09.02.2019 (Vorstand)

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Der HCN veranstaltet seine diesjährige Prunksitzung am Samstag, 23. Februar, um 19.31 Uhr in der Bruchbühlhalle Neuthard. Seien auch Sie dabei, wenn es heißt “Fasching beim HCN – zum Brüllen komisch”.

Geboten wird ein toller Unterhaltungsabend mit Büttenreden, Musik, Tanz und viel Humor. Wir nehmen Sie mit auf eine närrische Reise durch ein buntes Sitzungsprogramm, die uns auch in ferne Kontinente wie Südamerika und Afrika führen wird. Mit dabei sind wieder Frau Muggefuß, Big5, das HCN-Showballett und viele andere mehr. Durch das Programm führt ein neues Moderationsduo, nachdem wir im letzten Jahr die badische Version von “Hannes und der Bürgermeister” verabschiedet haben. Seien Sie gespannt!

Der Vorverkauf startet am Samstag, 9. Februar, um 14 Uhr im Haus der Harmonika. (siehe hierzu weiter die “Spielregeln”.)

 

Der Bühnenaufbau beginnt am Freitag, 15.02., um 14 Uhr und am Samstag, 16.02., um 9 Uhr. Danach gehen die Aufbauarbeiten nach Absprache weiter.

 

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Veröffentlicht am 19.12.2018 (Presseberichte)

Einladung Familientag 2018


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Veröffentlicht am 04.11.2018 (Presseberichte)

„PUR trifft Grönemeyer“ – Herbstkonzert des Harmonika Club Karlsdorf-Neuthard

 Auch 2018 lud der Harmonika-Club Karlsdorf-Neuthard wieder zu seinem jährlichen Herbstkonzert in die Bruchbühlhalle nach Neuthard ein. Wie im vergangenen Jahr konnte sich eine große Zahl an Zuhörern an einem stilistisch vielfältigen und variantenreichen Programm erfreuen. Neben den beiden Orchestern des Vereins wurden – aufgrund des Erfolges im vergangenen Jahr – wieder die Sänger Chris Becker und Stefan Kistner eingeladen, um dieses Mal ein Treffen zweier bekannter deutscher Rock- und Pop-Künstler auf der Bühne zum Besten zu geben.  

Das 1. Orchester unter der Leitung von Wilhelm Nill eröffnete den Konzertabend mit „Haydn-Highlights“, einer Zusammenstellung verschiedener Melodien aus Werken von Joseph Haydn (u.a. Trompetenkonzert, Sinfonie mit dem Paukenschlag, Kaiserhymne). Das Potpourri ist so konzipiert, dass sich schnelle und virtuose Themenmelodien mit langsamen und ruhigen abwechseln. Den Rahmen bildet die „Kaiserhymne“, besser bekannt als „Deutsche Nationalhymne“. Von Beginn an waren neben dynamischen Abstufungen auch Virtuosität und innere Ruhe von den Spielerinnen und Spielern gefordert, die gut hörbar umgesetzt wurden.

Nach bekannten und eingängigen Melodien widmete sich das Orchester der Interpretation von „City Moments“, einer Komposition für Akkordeon-Orchester von Hans-Günther Kölz, einem renommierten Komponisten und Dozenten für Akkordeonmusik. In dem fünfsätzigen Werk sollen verschiedene Momentaufnahmen aus verschiedenen Orten im Leben einer Großstadt musikalisch und klanglich dargestellt werden: Zunächst eine idyllische Momentaufnahme, wie die Stadt am Morgen erwacht, dann ein hohes Verkehrsaufkommen in einer „Rush Hour“, gefolgt von verschiedenen Szenen im Stadtpark, schließlich eine Momentaufnahme an einer U-Bahn-Station, bei der eine U-Bahn einfährt, hält und wieder die Station verlässt, und abgeschlossen durch eine „Soul Night“.
Die Komposition stellt die Ausführenden vor ungewohnte Herausforderungen und entlockte den Akkordeons auch für die Zuhörer ungewohnte Klänge: So werden bestimmte Bewegungen mit dem Balg des Akkordeons eingesetzt, um das Hupen von Autos in einem städtischen Verkehrschaos klanglich ohrenfällig zu machen, und das mehrfache Klopfen mit der Handfläche auf die Akkordeons bildet lautmalerisch eine ein- und wieder abfahrende U-Bahn ab.
Das Orchester stellte sich dieser Herausforderung auf beeindruckende Weise, Moderator Joachim Benner führte die Zuhörer gut zu den programmatischen Inhalten der einzelnen Sätze hin.

Mit einer weiteren Originalkomposition für Akkordeonorchester, dem „Samba Brasilena“ von Ronny Fugmann, schloss das 1. Orchester den ersten Konzertteil ab. Passende südamerikanische Rhythmen und Klänge charakterisieren dieses Werk, darum wurden auch in die Darbietung verschiedene Percussionsinstrumente einbezogen.

Im Anschluss nahm das Seniorenorchester auf der Bühne Platz. Mit einer Paraphrase, ursprünglich für 2 Akkordeons von Curt Mahr und für Orchester bearbeitet, über das Lied „Schenkt man sich Rosen in Tirol“ aus der Operette „Der Vogelhändler“ von Carl Zeller eröffneten die Spielerinnen und Spieler unter der Leitung von Markus Bellm ihre Darbietungen. In der Ausführung interpretierten die Spielerinnen und Spieler gekonnt die vielfältigen Abstufungen von Tempo, Dynamik, Artikulation und Charakter.

Darauf brachte das Seniorenorchester eine Zusammenstellung dreier Songs von Vicky Leandros zu Gehör, gefolgt von „Grüße aus den Bergen“, eine Komposition für Akkordeon im Stil eines alpenländischen Walzers.

Mit dem 1912 von Militärmusiker Rudolf Herzer komponierten Marsch „Hoch Heidecksburg“, benannt nach dem gleichnamigen Schloss in Rudolstadt, wo das Regiment des Komponisten stationiert war, beschloss das Seniorenorchester den zweiten Konzertteil. Der Marsch fordert aufgrund der Länge und der vielseitig zu artikulierenden Themen in verschiedenen dynamischen Abstufungen ein enormes Maß an spielerischer Vielseitigkeit, musikalischer Leichtigkeit und interpretatorischem Feingefühl. All dies war in der Darbietung der Spielerinnen und Spieler erkennbar, insbesondere Waltraud Berger am Keyboard hatte im Arrangement einen besonders anspruchsvollen und vielseitigen Part zu bewältigen.

„PUR trifft Grönemeyer“ – unter dieser Überschrift standen die musikalischen Darbietungen nach der Konzertpause. Gestaltet wurde der letzte Konzertteil von Chris Becker alias Herbert Grönemeyer und von Stefan Kistner alias Hartmut Engler, dem Sänger der Band PUR, sowie dem 1. Orchester mit Dirigent Wilhelm Nill. Dabei zeigten Chris Becker und Stefan Kistner nicht nur gesanglich, dass sie als nahezu perfekte stimmliche Imitate der beiden Künstler fungieren können, sondern bekleideten auch in ihren Dialogen, Intermezzi und Moderationen ihre Rollen und brachten auch Anekdoten, Erinnerungen und tiefsinnige Gedanken zu den einzelnen Titeln ein.

In der Darbietung ihrer Titel wechselten sich die Sänger ab: Den Auftakt machte Chris Becker / Herbert Grönemeyer „Musik nur, wenn sie laut ist“, dann folgten „Abenteuerland“, „Kinder an die Macht“, „Hör gut zu“, „Männer“ sowie „Funkelperlenaugen“ und als Abschluss des Konzerts „Lena“.

Die Begleitung übernahm größtenteils das 1. Orchester in Arrangements von Michael Maier, Martin Bellm, Markus Bellm und Wilhelm Nill. Die Arrangements bewiesen, dass sich die Sounds von PUR und Herbert Grönemeyer gut auf Akkordeon-Orchester übertragen lassen. Auch war eine große Freude aller Musizierenden in der Ausführung erkennbar. Das Publikum belohnte die Darbietungen mit lang anhaltenden Beifallsbekundungen – Anzeichen dafür, dass der Geschmack des Publikums getroffen wurde und die jeweiligen Interpretationen und Ausführungen großen Eindruck hinterließen.

Nach den Dankesworten wurden alle Mitwirkenden nicht ohne eine Zugabe entlassen, die in der Interpretation von Grönemeyers „Mambo“ erfolgte, bei dem die Percussionsinstrumente eine große solistische Passage darboten.

(Markus Bellm)

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Kategorien Allgemein, Herbstkonzert
Veröffentlicht am 04.11.2018 (Presseberichte)

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