Das Herbstkonzert des Harmonika-Clubs Karlsdorf-Neuthard stellt im Vereinsleben alljährlich den musikalischen Höhepunkt dar. Eine große Zahl an Zuhörern erlebte in der Bruchbühlhalle in Neuthard ein abwechslungsreiches und vielfältiges Programm, dargeboten von den beiden Orchestern des Vereins sowie Darstellern in Gesang, Schauspiel und Tanz. In diesem Jahr wurde in Anlehnung an den US-amerikanischen Zeichentrickfilm und das kurze Zeit später hierzu entstandene Musical „Der König der Löwen“ die Geschichte vom Löwen Simba, der als Erwachsener König wird“ mit Text, Schauspiel, Tanz, Gesang und Orchesterbegleitung bearbeitet, arrangiert und aufgeführt.

Den musikalischen Auftakt des Konzerts bildete das Arrangement „Welcome to Scott Joplin“, eine Zusammenstellung von 3 Ragtime-Kompositionen von Scott Joplin, bei der auch Joplins bekanntester Ragtime „The Entertainer“ als Abschluss des Werks nicht fehlte. Die Leichtigkeit der Musik diente passend als musikalische Ouvertüre zu einem heiteren und beschwingten Konzertabend, den das Publikum erwartete. Die Leichtigkeit verlangte den Spielerinnen und Spielern des 1. Orchesters unter der Leitung von Dirigent Wilhelm Nill eine große Virtuosität, gepaart mit spielerischer Grazilität ab; diesen Herausforderungen zeigte sich das Orchester enorm gewachsen.

Einen musikalischen Kontrast bildete der „Tango nuevo“ der vierköpfigen schwäbischen Band bzw. Musikformation ARTango, deren musikalische Schwerpunkte bei lateinamerikanischer Musik und Jazz liegen. Die Komposition für Akkordeon-Orchester von Thomas Ott, dem Leiter von ARTango, entspricht nur in Ansätzen den Hörgewohnheiten eines gewöhnlichen Tango, macht aber durch Wechsel zwischen langsam-inniglichen und schnellen-feurigen Passagen die Charakterzüge und Leidenschaften, die bei den Tänzern eines Tango Ausdruck finden sollen, deutlich. Dementsprechend forderte das Werk vom Orchester, diese verschiedenen Charakterzüge spielerisch in feurig-schnellen, aber auch melodiös-inniglichen Passagen kontrastreich darzustellen, was dem Orchester in beeindruckender Perfektion gelang.

Mit dem britischen Pop-Song „Eloise“ von Paul und Barry Ryan, für Akkordeon-Orchester arrangiert vom bekannten Akkordeon-Komponisten Hans-Günter Kölz, beendete das 1. Orchester den ersten Block des Konzerts. Die durch das Orchester hervorragend gelungene Darstellung des Kontrastes, den das Arrangement durch seinen besinnlichen und dezenten und in anderer Tonart stehenden Mittelteil zu den beschwingten Strophen und Refrain setzte, machte das Hörerlebnis für den Zuschauer abwechslungsreich.

Im Anschluss nahm das Seniorenorchester auf der Bühne Platz. Den Anfang ihrer Darbietungen machte eine Zusammenstellung von 5 Songs der bekannten schwedischen Musikgruppe „ABBA“. Dem Seniorenorchester gelang es in einer beeindruckenden Selbstverständlichkeit, die rhythmischen Anforderungen der einzelnen Songs wie auch den Wechsel zwischen beschwingteren und ruhigeren Liedern angemessen zu interpretieren.

Zu typischen Bestandteilen des Seniorenorchesters bei ihren Konzertdarbietungen gehören eine Walzer- wie auch eine Marschkomposition. Dafür hatte das Orchester zunächst eine Bearbeitung des Walzer-Liedes „Tanzen möchte ich“ aus der Operette „Die Csardasfürstin“ von Emmerich Kalman vorbereitet. Die Spielerinnen und Spielern beherzigten in der Interpretation besonders die geforderte „tänzerische Leichtigkeit“.

Als Abschluss des ersten Teils des Konzerts erklang der berühmte „Fliegermarsch“ von Hermann Dostal. Neben einer markanten, aber nicht dominierenden Artikulation des Schlussteils beherrschten die Spielerinnen und Spieler des Seniorenorchesters besonders die im ersten Abschnitt geforderte spielerische Virtuosität. Dementsprechend wurde das anerkennende und dankbare Publikum nicht ohne die geforderte Zugabe des Orchesters in die Konzertpause entlassen.

„Ein Löwe wird König“ – die Erzählung vom Löwenjungen Simba (gespielt von Linda Weschenfelder), Kind des Königs Mufasa (Florian Damm) und seiner Frau Sarabi (Natalie Preuß), bildete den 2. Teil des Konzerts. Simba, der mit seiner jungen Spielgefährtin und späteren Frau Nala (Eva-Maria Reger) von Rafiki (Dunja Hofheinz) auf seine spätere Königsrolle vorbereitet wird, erkundet als junger Löwe die Welt. Dabei begegnet er seinem Onkel Scar (Dennis Obert) und dessen Hyänen-Gefolge (Melanie Baumgärtner, Daniela Bohn, Markus Bellm) – nicht ahnend, dass dieser ihm die Herrschaft entreißen will. Schließlich wird Simba verjagt und landet im Dschungel, wo er mit dem Erdmännchen Timon (Mathias Brunner) und dem Warzenschwein Pumbaa (Martin Bellm) zwei neue Freunde findet. Während in seiner Heimat inzwischen sein Onkel Scar seinen Vater Mufasa getötet hat und eine Schreckensherrschaft führt, verliebt sich Simba in Nala und kehrt gemeinsam mit ihr, Rafiki, Timon und Pumbaa in seine Heimat zurück. Dort sieht er, wie sein herrschender Onkel mit seiner Mutter umgeht; er bekämpft seinen Onkel, besiegt ihn und wird selbst neuer König, dem alle Tiere huldigen. Die in ähnlicher Art eines Märchens angelegte Geschichte konnte das Publikum mit erzählenden (Joachim Benner) sowie szenischen, gesanglichen und choreographischen Darstellungsformen erleben. Dabei war auch die Inszenierung mit Kostümen, Bühnenbild und dazu passend abgestimmten Tänzen bzw. Choreographien (einstudiert von Natalie Preuß) detailliert und präzise durchdacht. Das Gesamtwerk war von beeindruckender und enormer künstlerischer Hochwertigkeit. So mancher – Alt und Jung – wurde dabei in den Bann gezogen.
Die Musik dazu spielte das 1. Orchester in Arrangements von Dirigent Wilhelm Nill, Markus Bellm und Michael Maier. Die Darsteller zeigten allesamt ihre vielseitigen Fähigkeiten in Gesang und Szenischem Spiel; das Orchester erwies sich als verlässliche Stütze. Allen Akteuren war anzumerken, dass ihnen die Erarbeitung und Darbietung dieser Geschichte in dieser Interpretation viel Spaß und viel Freude bereitete.

Im Anschluss an die Zugabe bedankten sich die Verantwortlichen des Vereins bei allen Mitwirkenden auf der Bühne und im Hintergrund.

(Markus Bellm)

 

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1. Orchester                                                                        Seniorenorchester

Ein Löwe wird König:

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Veröffentlicht am 28.10.2019 (Presseberichte)

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Liebe Musikfreunde, sehr geehrte Damen und Herren,

die herbstliche Jahreszeit hat begonnen und damit naht auch das HCN-Herbstkonzert 2019, das in diesem Jahr am Samstag, 26. Oktober, um 19.30 Uhr in der Bruchbühlhalle Neuthard stattfindet.

Karten für den Konzertabend können für 8,00 € (Kinder bis 12 Jahre frei) im Vorverkauf bei allen aktiven Spielerinnen und Spielern beider Vereinsorchester oder unter vorstand@hcneuthard.de erworben werden, ebenso an der Abendkasse.

Im I. Teil des Konzertes spannen das 1. Orchester sowie das Seniorenorchester unter Leitung ihrer Dirigenten Wilhelm Nill und Markus Bellm einen musikalischen Bogen von Ragtime und Tango über Walzer und Marsch bis hin zur Popmusik.

Als II. Konzertteil wird das Musical „Ein Löwe wird König“ mit Auszügen aus „König der Löwen“ aufgeführt.

Diese Aufführung mit dem populären Löwen Simba

wird am darauffolgenden Sonntag, 27. Oktober, um 15.30 Uhr ebenfalls in der Bruchbühlhalle als Familienvorstellung bei freiem Eintritt wiederholt – ein Erlebnis für Jung und Alt, für Groß und Klein.

Zuvor aber feiern wir dort bereits ab 11 Uhr unser diesjähriges Herbstfest.

Nach dem Motto „Schnitzel mit Musik“ gibt es zum Mittagstisch bis 14 Uhr Schnitzelvariationen mit verschiedenen Soßen und Beilagen,

während Unterhaltungsmusik live von befreundeten Akkordeonorchestern zu hören ist.

Des Weiteren werden Kaffee und Kuchen angeboten.

Am Nachmittag gilt für die Bewirtung der Gäste eine kleine Speisekarte.

Wir möchten Ihnen an diesen beiden Tagen Genuss für Ohren, Augen und Gaumen bieten.

Auf Ihren Besuch freuen wir uns.

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Konzertprogramm

1. Teil – 1. Orchester

Welcome to Scott Joplin                                          Bearb.: Wilhelm Nill/Jörg Draeger

ARTango                                                                      Thomas Ott

Eloise                                                                            Paul Ryan, Arr.: Hans-Günther Kölz

2. Teil – Seniorenorchester

ABBA-Eine Zusammenstellung                              Arr.: Markus Bellm

Tanzen möcht ich                                                       Emmerich Kalman, Arr.: B. Hermann/M. Bellm

Fliegermarsch                                                             Hermann Dostal, Arr.: B. Hartmann/M. Bellm

Pause

3. Teil – 1. Orchester & Gäste:    Musical “Ein Löwe wird König!” mit Auszügen aus “König der Löwen”


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Veröffentlicht am 01.10.2019 (Presseberichte)

Teaser

In einem fernen Land, tief in der afrikanischen Steppe, weit weg von Zivilisation, umgeben von Natur und Frieden, herrscht der gutmütige Löwe Mufasa über das geweihte Land und die vielfältige, einzigartige Tierwelt. Eines Tages, bei Sonnenaufgang, ruft der Mandrill Rafiki alle Tiere der Savanne zum Königsfelsen, um den neugeborenen Königssohn und Thronfolger Simba zu präsentieren. Simba kann es kaum erwarten, erwachsen und schließlich König zu werden. Jedoch hat sein Onkel Skar selbst Interesse am Thron und schmiedet einen perfiden Plan. Doch trotz des Todes seines Vaters findet Simba, dank neuer Freunde und der Liebe, zurück an seinen vorgesehenen Platz…


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Veröffentlicht am 18.09.2019 (Presseberichte)

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-       Herbstkonzert 2019 am Samstag, 26. Oktober, um 19.30 Uhr

-       Herbstfest am Sonntag, 27. Oktober: 11.00 Uhr „Schnitzel mit Musik“, 15.30 Uhr Musicalaufführung

Nach dem großen Erfolg des Musicals „Der kleine Drache und die Freundschaft“ mit Auszügen aus „Tabaluga“ 2016

werden wir in diesem Jahr erneut ein Musical aufführen,

nämlich „Ein Löwe wird König!“ mit Auszügen aus „König der Löwen“ -

samstags als 2. Teil des Konzertes und sonntags als Familienvorstellung, jeweils in der Bruchbühlhalle.

Weitere Informationen folgen in den kommenden Wochen.


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Veröffentlicht am 26.08.2019 (Presseberichte)

„PUR trifft Grönemeyer“ – Herbstkonzert des Harmonika Club Karlsdorf-Neuthard

 Auch 2018 lud der Harmonika-Club Karlsdorf-Neuthard wieder zu seinem jährlichen Herbstkonzert in die Bruchbühlhalle nach Neuthard ein. Wie im vergangenen Jahr konnte sich eine große Zahl an Zuhörern an einem stilistisch vielfältigen und variantenreichen Programm erfreuen. Neben den beiden Orchestern des Vereins wurden – aufgrund des Erfolges im vergangenen Jahr – wieder die Sänger Chris Becker und Stefan Kistner eingeladen, um dieses Mal ein Treffen zweier bekannter deutscher Rock- und Pop-Künstler auf der Bühne zum Besten zu geben.  

Das 1. Orchester unter der Leitung von Wilhelm Nill eröffnete den Konzertabend mit „Haydn-Highlights“, einer Zusammenstellung verschiedener Melodien aus Werken von Joseph Haydn (u.a. Trompetenkonzert, Sinfonie mit dem Paukenschlag, Kaiserhymne). Das Potpourri ist so konzipiert, dass sich schnelle und virtuose Themenmelodien mit langsamen und ruhigen abwechseln. Den Rahmen bildet die „Kaiserhymne“, besser bekannt als „Deutsche Nationalhymne“. Von Beginn an waren neben dynamischen Abstufungen auch Virtuosität und innere Ruhe von den Spielerinnen und Spielern gefordert, die gut hörbar umgesetzt wurden.

Nach bekannten und eingängigen Melodien widmete sich das Orchester der Interpretation von „City Moments“, einer Komposition für Akkordeon-Orchester von Hans-Günther Kölz, einem renommierten Komponisten und Dozenten für Akkordeonmusik. In dem fünfsätzigen Werk sollen verschiedene Momentaufnahmen aus verschiedenen Orten im Leben einer Großstadt musikalisch und klanglich dargestellt werden: Zunächst eine idyllische Momentaufnahme, wie die Stadt am Morgen erwacht, dann ein hohes Verkehrsaufkommen in einer „Rush Hour“, gefolgt von verschiedenen Szenen im Stadtpark, schließlich eine Momentaufnahme an einer U-Bahn-Station, bei der eine U-Bahn einfährt, hält und wieder die Station verlässt, und abgeschlossen durch eine „Soul Night“.
Die Komposition stellt die Ausführenden vor ungewohnte Herausforderungen und entlockte den Akkordeons auch für die Zuhörer ungewohnte Klänge: So werden bestimmte Bewegungen mit dem Balg des Akkordeons eingesetzt, um das Hupen von Autos in einem städtischen Verkehrschaos klanglich ohrenfällig zu machen, und das mehrfache Klopfen mit der Handfläche auf die Akkordeons bildet lautmalerisch eine ein- und wieder abfahrende U-Bahn ab.
Das Orchester stellte sich dieser Herausforderung auf beeindruckende Weise, Moderator Joachim Benner führte die Zuhörer gut zu den programmatischen Inhalten der einzelnen Sätze hin.

Mit einer weiteren Originalkomposition für Akkordeonorchester, dem „Samba Brasilena“ von Ronny Fugmann, schloss das 1. Orchester den ersten Konzertteil ab. Passende südamerikanische Rhythmen und Klänge charakterisieren dieses Werk, darum wurden auch in die Darbietung verschiedene Percussionsinstrumente einbezogen.

Im Anschluss nahm das Seniorenorchester auf der Bühne Platz. Mit einer Paraphrase, ursprünglich für 2 Akkordeons von Curt Mahr und für Orchester bearbeitet, über das Lied „Schenkt man sich Rosen in Tirol“ aus der Operette „Der Vogelhändler“ von Carl Zeller eröffneten die Spielerinnen und Spieler unter der Leitung von Markus Bellm ihre Darbietungen. In der Ausführung interpretierten die Spielerinnen und Spieler gekonnt die vielfältigen Abstufungen von Tempo, Dynamik, Artikulation und Charakter.

Darauf brachte das Seniorenorchester eine Zusammenstellung dreier Songs von Vicky Leandros zu Gehör, gefolgt von „Grüße aus den Bergen“, eine Komposition für Akkordeon im Stil eines alpenländischen Walzers.

Mit dem 1912 von Militärmusiker Rudolf Herzer komponierten Marsch „Hoch Heidecksburg“, benannt nach dem gleichnamigen Schloss in Rudolstadt, wo das Regiment des Komponisten stationiert war, beschloss das Seniorenorchester den zweiten Konzertteil. Der Marsch fordert aufgrund der Länge und der vielseitig zu artikulierenden Themen in verschiedenen dynamischen Abstufungen ein enormes Maß an spielerischer Vielseitigkeit, musikalischer Leichtigkeit und interpretatorischem Feingefühl. All dies war in der Darbietung der Spielerinnen und Spieler erkennbar, insbesondere Waltraud Berger am Keyboard hatte im Arrangement einen besonders anspruchsvollen und vielseitigen Part zu bewältigen.

„PUR trifft Grönemeyer“ – unter dieser Überschrift standen die musikalischen Darbietungen nach der Konzertpause. Gestaltet wurde der letzte Konzertteil von Chris Becker alias Herbert Grönemeyer und von Stefan Kistner alias Hartmut Engler, dem Sänger der Band PUR, sowie dem 1. Orchester mit Dirigent Wilhelm Nill. Dabei zeigten Chris Becker und Stefan Kistner nicht nur gesanglich, dass sie als nahezu perfekte stimmliche Imitate der beiden Künstler fungieren können, sondern bekleideten auch in ihren Dialogen, Intermezzi und Moderationen ihre Rollen und brachten auch Anekdoten, Erinnerungen und tiefsinnige Gedanken zu den einzelnen Titeln ein.

In der Darbietung ihrer Titel wechselten sich die Sänger ab: Den Auftakt machte Chris Becker / Herbert Grönemeyer „Musik nur, wenn sie laut ist“, dann folgten „Abenteuerland“, „Kinder an die Macht“, „Hör gut zu“, „Männer“ sowie „Funkelperlenaugen“ und als Abschluss des Konzerts „Lena“.

Die Begleitung übernahm größtenteils das 1. Orchester in Arrangements von Michael Maier, Martin Bellm, Markus Bellm und Wilhelm Nill. Die Arrangements bewiesen, dass sich die Sounds von PUR und Herbert Grönemeyer gut auf Akkordeon-Orchester übertragen lassen. Auch war eine große Freude aller Musizierenden in der Ausführung erkennbar. Das Publikum belohnte die Darbietungen mit lang anhaltenden Beifallsbekundungen – Anzeichen dafür, dass der Geschmack des Publikums getroffen wurde und die jeweiligen Interpretationen und Ausführungen großen Eindruck hinterließen.

Nach den Dankesworten wurden alle Mitwirkenden nicht ohne eine Zugabe entlassen, die in der Interpretation von Grönemeyers „Mambo“ erfolgte, bei dem die Percussionsinstrumente eine große solistische Passage darboten.

(Markus Bellm)

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Veröffentlicht am 04.11.2018 (Presseberichte)

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Am Samstag, den 27. Oktober 2018 veranstaltet der Harmonika-Club 1935 e.V. Karlsdorf-Neuthard um 19:30 Uhr in der Bruchbühlhalle Neuthard sein diesjähriges Herbstkonzert.
Im ersten Teil spielen das 1.Orchester und das Seniorenorchester des Vereins bekannte Melodien der Klassik und der Orginalmusik, sowie Schlager und volktümliche Arrangements.

Der zweite Teil (nach der Pause) hat das Motto “Pur trifft Grönemeyer”. Dies ist quasi die Fortsetzung unseres letzjährigen Konzertes. Dieses Jahr widmen wir uns zwei der erfolgreichsten und bekanntesten deutschen Pop-Musik-Künstlern.

1975 als Schülerband gegründet ist die Pop-Band Pur um Frontmann Hartmut Engler eine der erfolgreichsten Musikgruppe Deutschlands. Mit mehrerer Echos, Bambis und goldenen Stimmgabeln ausgezeichnet faszinieren und polarisieren sie bis heute noch ihre millionenfache Fans.
Nicht mindergroß ist die Anhängerschaft des legendären Herbert Grönemeyer, dessen Einzigartigkeit in seiner Ausdrucksweise und seiner Art zu singen liegt. Mit seinen Liedern tourt er schon seit vielen Jahren durch Deutschland und fürllt große Hallen und Stadien.

Als Gäste mit dabei sind (wie im letzten Jahr) Stefan Kistner und Chris Becker. Auch dieses Jahr werden sie mit ihren Gesangsstimmen die unverwechselbare Musik der bekannten Künstler treffend wiedergeben.
Stefan Kistner ist in Karlsdorf-Neuthard als Musiker, Sänger und Entertainer in verschiedenen Vereinen bekannt. Als Rock-Tenor wird er die Stimme von Hartmut Engler/Pur sein.
Chris Becker ist der Frontmann und Sänger der überregional bekannten Band “Die Dicken Kinder”.

Trailer zum Konzert

Karten für dieses einmalige Erlebnis gibt es unter vorstand@hcneuthard.de oder bei Fam. Bellm (Schulstraße 37, Tel.: 07251 41340)
Der Harmonika-Club freut sich auf Ihr Kommen!

Plakat

Am darauffolgenden Tag, Sonntag den 28. Oktober 2018 sind Sie herzlich zu “Schnitzel mit Musik” eingeladen. Befreundete Akkordeon-Orchester unterhalten mit ihrer Musik zum Mittagstisch, während man sich mit der Auswahl verschiedener Schnitzelarten, und hinterher bei Kaffee und Kuchen satt essen kann.


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Veröffentlicht am 03.10.2018 (Vorstand)

Cocker Jovi quer

Am Samstag, den 28. Oktober 2017 veranstaltet der Harmonika-Club 1935 e.V. Karlsdorf-Neuthard um 19:30 Uhr in der Bruchbühlhalle Neuthard sein diesjähriges Herbstkonzert.
Im ersten Teil spielen das 1.Orchester und das Seniorenorchester des Vereins bekannte Melodien der Klassik und der Orginalmusik, sowie Schlager und volktümliche Arrangements.

Der zweite Teil (nach der Pause) steht voll und ganz unter dem Motto “Joe Cocker meets Bon Jovi”. Beide Künstler sind Urgesteine der internationalen Rock-Geschichte und sind mit ihren Hits weltbekannt.
Cocker, der im Jahre 2014 bereits verstarb, war einer der herausragenden Rockmusiker seiner Generation. Sein Markenzeichen war seine Reibeisenstimme und seine eigenwillige Körpersprache auf der Bühne.
Dagegen ist Jon Bon Jovi eher für seine gefühlvollen Rockballaden und den Mainstream-Rock bekannt. Bis heute verkauft er seine Musik erfolgreich und millionenfach, und überzeugt als grandioser Musiker und Sänger.

Für diese unverwechselbaren Künstler und deren Stimmen konnten wir zwei großartige Sänger gewinnen:
Stefan Kistner (alias Jon Bon Jovi) ist in Karlsdorf-Neuthard als Musiker, Sänger und Entertainer in verschiedenen Vereinen bekannt.
Chris Becker (alias Joe Cocker) ist der Frontmann und Sänger der überregional bekannten Band “Die Dicken Kinder”.

Ein kleiner Vorgeschmack sieht man hier
Trailer zum Konzert

Karten für dieses einmalige Erlebnis gibt es unter vorstand@hcneuthard.de oder bei Fam. Bellm (Schulstraße 37, Tel.: 07251 41340)
Der Harmonika-Club freut auf Ihr Kommen!

Plakat

Am darauffolgenden Tag, Sonntag den 29. Oktober 2017 sind Sie herzlich zu “Schnitzel mit Musik” eingeladen. Befreundete Akkordeon-Orchester unterhalten mit ihrer Musik zum Mittagstisch, während man sich mit der Auswahl verschiedener Schnitzelarten, und hinterher bei Kaffee und Kuchen satt essen kann.


Kategorien Allgemein, Herbstkonzert
Veröffentlicht am 02.10.2017 (Vorstand)

     1. Orchester                                                                                              Seniorenorchester

1. Orchester                                                                                                                                                                       Seniorenorchester

„Es lebe die Freundschaft“ – Herbstkonzert des Harmonika Clubs Karlsdorf-Neuthard

Das Herbstkonzert des Harmonika-Clubs Karlsdorf-Neuthard stellt im Vereinsleben alljährlich den musikalischen Höhepunkt dar. Eine große Zahl an Zuhörern erlebte in der Bruchbühlhalle in Neuthard ein abwechslungsreiches und vielfältiges Programm, dargeboten von den beiden Orchestern des Vereins sowie Darstellern in Gesang und Schauspiel. In diesem Jahr wurde in Anlehnung an Peter Maffays „Tabaluga“ die Geschichte „vom kleinen Drachen und der Freundschaft“ mit Text, Schauspiel, Gesang und Orchesterbegleitung bearbeitet, arrangiert und aufgeführt.

Mit dem für Akkordeon-Orchester komponierten Stück „Concertation“, eine Mischung aus „Concert“ und „Invitation“ (=Einladung) eröffnete das 1. Orchester unter Leitung von Wilhelm Nill den Konzertabend. Das Stück ist rondoähnlich aufgebaut mit einem immer wiederkehrenden zügigen, aber dennoch feierlichen Hauptthema. Die ständigen Wechsel zwischen kräftigen und dezenten Passagen, zwischen Abschnitten in Moll und Dur brachte das 1. Orchester deutlich zur Geltung und verlor dabei nie die Präzision und Virtuosität in den musikalischen Figuren.

Mit einer Zusammenstellung verschiedener Melodien aus den Opern von Giuseppe Verdi, arrangiert vom Ehrendirigenten Fritz Kappenstein gelang es dem ersten Orchester, das Konzertpublikum zum Mitsummen zu bewegen. Die klare Führung verhalf dem Orchester, die ständigen Wechsel von Tempo, Dynamik und Taktart zu meistern und das Potpourri vorzüglich zu präsentieren.

Das musikalisch längste und anspruchsvollste Stück folgte mit dem Pop-Samba „Copacabana“ in Anlehnung an das 1978 entstandene gleichnamige Lied, bearbeitet von Hans-Günther Kölz, einem bekannten zeitgenössischen Komponisten für Akkordeonmusik. Die Titelmelodie wandert dabei durch fast alle Stimmen des Orchesters. In der Ausführung waren nicht nur wechselnde Dynamiken, sondern auch viele rhythmischen Genauigkeiten gefordert. Improvisationen lockerten das Stück auf, insbesondere eine Passage, die nahezu das ganze Orchester mit Percussions-Instrumenten gestaltete.

Den Abschluss des 1. Blocks bildete „Frei wie der Wind“ der schleswig-holsteinischen Männergruppe „Santiano“, die durch Shantys (Seemannslieder) sowie Irish Pop und Irish Folk-Songs in Deutschland Bekanntheitsgrad erlangt haben.

Im Anschluss nahm das Seniorenorchester auf der Bühne Platz. Den Anfang ihrer Darbietungen machte eine Bearbeitung des Orchesterwalzers „Der Schlittschuhläufer“ von Emil Waldteufel. Dem Orchester gelang es eindrucksvoll, die Winterlandschaft am Beginn zu illustrieren, in der der Schlittschuhläufer vorsichtig beginnt, seine Bahnen zu ziehen. Die virtuosen Schwierigkeiten wurden mit einer nach Leichtigkeit wirkenden Souveränität gemeistert. Ebenso leidenschaftlich und innig brachte das Seniorenorchester anschließend den Tango „La Cumparsita“ in einer Bearbeitung des verstorbenen Ehrendirigenten Janci Czolk zu Gehör. Einzelnen Spielern war die besondere Leidenschaft für den Tango im spielerischen Ausdruck deutlich anzumerken.
Mit Musik zu „Italien“ beschloss das Seniorenorchester seine Konzertdarbietung, zunächst mit einer beschwingten Tarantella „Bella Italia“, einer Original-Komposition für Akkordeon und schließlich mit dem „Bozner Bergsteigermarsch“, der als Lobeshymne auf Südtirol, das Heimatland des Komponisten Sepp Tanzer komponiert wurde und durch das daraus entstandene Lied auf Südtirol auch in unseren Breiten bekannt geworden ist. Das Seniorenorchester zeigte gekonnt in beiden Stücken die geforderten vielseitigen musikalischen Facetten wie Leichtigkeit und Innigkeit, Beschwingtheit und Zurückhaltung.

„Der kleine Drache und die Freundschaft“ – die Erzählung vom Drachenjungen Tabaluga (gespielt von Mathias Brunner), der von seinem Vater Tyrion (Markus Bellm) geschickt wird, die Welt zu erforschen und dabei dem Mond (Stefan Kistner), einem Bienenvolk mit ihrer Königin (Dunja Hofheinz) sowie der Schildkröte Nessaja (Florian Damm) begegnet und mit ihnen Freundschaft schließt, bevor er dann in die Eiswelt zu deren Herrscher Arktos (Martin Bellm) und seiner aus Eis gefertigten Tochter Lilli (Eva-Maria Reger) gelangt, dort sich in Lilli verliebt und durch die Kraft der Liebe zum Leben erweckt, bildete den 2. Teil des Konzertes. Die in ähnlicher Art eines Märchens angelegte Geschichte konnte das Publikum mit erzählenden (Joachim Benner) sowie szenischen, gesanglichen und choreographischen Darstellungsformen erleben. So mancher – Alt und Jung – wurde dabei in den Bann gezogen. Die Musik dazu spielte das 1, Orchester in Arrangements von Dirigent Wilhelm Nill und Markus Bellm. Abgeschlossen wurde das Konzert mit dem Lied „Es lebe die Freundschaft“, das Peter Maffay für die Neuauflage seiner Tabaluga-Geschichte, mit der er derzeit auf Tournee ist, komponiert wurde. Die Darsteller zeigten allesamt ihre vielseitigen Fähigkeiten in Gesang und Szenischem Spiel, das Orchester erwies sich als verlässliche Stütze und führte durch die beeindruckende Ouvertüre in das Werk ein.

Nach den Dankesworten stimmten alle mit dem Publikum noch einmal an: „Es lebe die Freundschaft!“

 Es lebe die Freundschaft


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Veröffentlicht am 15.11.2016 (Presseberichte)

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Veröffentlicht am 20.09.2016 (Presseberichte)

„Best of“ – Herbstkonzert des Harmonika Clubs Karlsdorf-Neuthard

Das Herbstkonzert des Harmonika-Clubs Karlsdorf-Neuthard stellt im Vereinsleben alljährlich den musikalischen Höhepunkt dar. In diesem Jahr bildete es den Abschluss der Feierlichkeiten zum 80jährigen Bestehen des Vereins. Eine große Zahl an Zuhörern erlebte in der Bruchbühlhalle in Neuthard ein abwechslungsreiches und vielfältiges Programm, dargeboten von den beiden Orchestern des Vereins sowie dem Chor „Spirit&Voices“. Aus Anlass des Jubiläums hatte der Verein das Konzert unter das Motto „Best of“ gestellt, um dabei sowohl eine Auswahl von Stücken aus den vergangenen Konzerten als auch Best of“-Zusammenstellungen von Künstlern und Gruppen zu präsentieren.

Mit dem Hauptthema aus „Phantom der Oper“ eröffnete das 1. Orchester unter Leitung von Wilhelm Nill den Konzertabend. Das Stück ist durch den großen orchestralen Klang sowohl durch die Akkordeon-Register als auch die elektronischen und percussiven Klangkörper gut als „Ouvertüre“ geeignet. Dem Orchester gelang eine herausragende Präsentation v.a. der verschiedenen charakterischen Gestaltungen des Themas, wie sie in dieser Bearbeitung angedacht waren.

Es folgten mit „Allemande“, „Courante“ und „Gigue“ drei Sätze aus der Suite „Die drei Musketiere“, einer Komposition für Akkordeon von Adolf Götz. Zwar erinnert die zeitgenössische Tonsprache der einzelnen Sätze und ihre Anlage nicht wirklich an vergleichbare Suitensätze aus dem 17. Jh., aber gerade dadurch erhält das Werk spielerisch hohe Anforderungen, z.B. die ständigen Taktwechsel in der „Courante“. Die klare dirigentische und rhythmische Führung verhalf der Orchester zu einer vorzüglichen Präsentation dieses Werkes.

Den Abschluss des 1. Blocks bildete der bekannte Militärmarsch „Pomp and Circumstances“ von Edward Elgar, dessen bekannter Mittelteil als Lied mit dem Titel „Land of hope and glory“ zur zweiten und heimlichen Nationalhymne Englands geworden ist. In rhythmischer Präzision sowie einer vielfältigen dynamischen Abstufung ließ das Orchester vielfältige spielerische Qualitäten erkennen.

Im Anschluss nahm das Seniorenorchester auf der Bühne Platz. Den Anfang ihrer Darbietungen machte eine Bearbeitung von „Conquest of Paradise“, eines Filmmusikstücks, das seinen Bekanntheitsgrad u.a. auch als Einzugsmusik des Boxers Henry Maske bei seinen Kämpfen erhielt. Dem Orchester gelang es eindrucksvoll, die Balance zwischen einem markant und hektisch wirkenden pulsierenden Rhythmus und der ruhigen, in sich gekehrten Hauptmelodie zu bewahren. Getreu dem Konzert-Motto „Best of“ folgte dann eine Zusammenstellung von 11 bekannten Walzermelodien von Johann Strauß. Präzision, rhythmische Genauigkeit und auch Leichtigkeit prägten die Interpretation des Seniorenorchesters. Nach den vielfach arrangierten und bearbeiteten Hit „Blueberry Hill“ ließ das Seniorenorchester in einer Bearbeitung seines Dirigenten Markus Bellm zum Abschluss des 1. Teiles den bekannten Marsch „Hoch Badnerland“ erklingen, an dessen Schluss die Melodie der Hymne des Landes „Baden“ steht.

Den Auftakt des 2. Konzertteils gestaltete das 1. Orchester gemeinsam mit dem Frauenchor „Spirit&Voices“ der kath. Pfarrgemeinde St. Sebastian Neuthard. Gemeinsam brachten sie zunächst den Titel „Adiemus“ des wallisischen Komponisten Karl Jenkins, dessen Werke eine eigene, überwiegend meditativ wirkende zeitgenössische und dennoch tonale Tonsprache haben, anschließend eine Zusammenstellung von Musiktiteln aus dem Film „Spiel mir das Lied vom Tod“ des Filmmusikkomponisten Ennio Morricone zu Gehör. Der Gesamtklang Orchester und Frauenchor erwies sich als gegenseitige Ergänzung, bei „Adiemus“ zeigte der Chor eine Leichtigkeit in der Aussprache und Darbietung des lateinisch wirkenden, aber aus einer eigenen Phantasiesprache stammenden Textes, in beiden Stücken überzeugte der Chor durch saubere klare Intonation aller Stimmen und eines sauberen Chorklangs. Das Orchester zeigte differenziert in Tempo, Artikulation und Dynamik den entsprechenden Charakter der einzelnen Melodien. Vorstand Martin Bellm eröffnete die „Morricone-Zusammenstellung“ mit einem Solo auf der Mundharmonika.

In den folgenden 2 Potpourris spielte das 1. Orchester Zusammenstellungen, „Best-Of’s“, zunächst des Interpreten Gilbert O Sullivan, anschließend von beliebten Titelmelodien deutscher Fernsehserien (u.a. Lindenstraße, Derrick, Dallas, Schwarzwaldklinik). Dabei konnten die Zuschauer zur jeweiligen Melodie Bilder aus der entsprechenden Fernsehserie betrachten.

Den Abschluss bildete eine Zusammenstellung „Best of HCN“, die von beiden Orchestern gemeinsam präsentiert wurde. Zunächst wurde mit „Was sind Stunden, die man nie vergisst“ an die jährliche Punksitzung, dann mit „Der Mai ist gekommen“ an das jährliche Maifest erinnert, bevor an die beiden Ehrendirigenten des Vereins Fritz Kappenstein und Janci Czolk mit jeweils einem häufig gespielten Stück erinnert wurde. Den Abschluss bildete die Vereinshymne.

Nach den Dankesworten des Vorstandes waren alle eingeladen, mit den Orchestern das Vereinslied gemeinsam zu singen.

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1. Orchester und Seniorenorchester präsentierten “Best of HCN”


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Veröffentlicht am 18.11.2015 (Presseberichte)

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